Der Förderverein St. WIPERTIKIRCHE QUEDLINBURG e.V.

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Aufsätze im Volltextarchiv

SCHIRWITZ, Karl, Die Bodenfunde des Wiperti - Klostergutes zu Quedlinburg. in: Zeitschrift des Harzvereins für Geschichte und Altertumskunde 14, 1962, S. 1-14.

Die Bodenfunde vom Gelände des

Wiperti-Klostergutes zu Ouedlinburg*

Von Karl Schirwitz

In der Reihe der an sich zahlreichen Quellenschriften, besonders der älteren, zur Geschichte der Stadt und des Stifts, finden sich nur vereinzelte Hinweise und Ausführungen auf den alten Königshof und seine Baulichkeiten7. Den eigentlichen Beginn der sich auf diese bedeutsame Niederlassung beziehenden Forschung bedeutet die Arbeit von A. Z e l l e r (1916) über die Kirchenbauten Heinrichs I. und der Ottonen. Im Rahmen seiner umfassenden Veröffentlichung, die geschichtliche und topographische Situation nur kurz umreißend, bringt er die erste grundlegende baugeschichtliche Untersuchung und Wertung dieser Örtlichkeit, wobei er auch die hier weit eher (1908) als auf dem Burgberg erscheinenden vorgeschichtlichen Funde zur Kenntnis nimmt und für deren Bestimmung die Mitarbeit des landschaftskundigen Fachgelehrten P. H ö f er -Wernigerode gewinnt(36). Wie alle nachfolgenden Forscher fußt auch A. Brinkmann (1922) auf diesen Ergebnissen. Unter Voranstellung einer ausführlichen Einleitung zur Geschichte und Topographie der Stadt und des Stifts mit umfassenden Schrifttumsnachweisen geht er nochmals eingehend auf den Königshof und seine Baulichkeiten ein(7), wobei er auch Parallelerscheinungen heranzieht, während sich H. Lorenz (1922) ebenfalls unter Bezug auf Z e 11 e r , auf eine chronikale Darstellung beschränkt(14). Zu den neueren und jüngsten Arbeiten aus dem Kreise des Provinzialkonservators zu Halle (26, 29, 31) wird nachfolgend Stellung genommen. Gemessen an der dem Burgberg seit jeher zuteil gewordenen Würdigung, bleibt hinsichtlich des einstigen Königshofes der Eindruck einer minderen Einstufung bestehen(26, 31). Wenn auch für beide Stätten der siedlungsgeschichtliche Ablauf schon in vorgeschichtlichen Zeiträumen zeitweilig parallel verläuft, tritt die primäre Stellung und Bedeutung des Königshofes mit dem Augenblick deutlich in die Erscheinung, als er lest in liudolfingischen Besitz übergeht, und

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Funde Quedlinburg St. Wiperti

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der königliche Wille nun von hier aus auf die Geschicke des näheren und weiteren Raumes bestimmend einwirkt. Dieses anfängliche Schwergewicht geht aber verloren, als er sehr bald aus königlichem in Klosterbesitz übergeht. Im weiteren Verlauf der Entwicklung des Burgberges, der als Ruhestätte des ersten Königspaares aus sächsischem Stamm von den kaiserlichen Nachfolgern, stark begünstigt wurde, gerät dann das nunmehrige Klostergut immer mehr und schließlich endgültig in seinen Schatten. Nach den Angaben H ö f e r's in seiner diesbezüglichen Anmerkung in Z e 11 e r's Arbeit(30) wurden die vorgeschichtlichen Reste bei der Anlage von Leitungsgräben vornehmlich zwischen Kirche und Ochsenstall gehoben, sowie schon früher, besonders östlich der Kirche, laut Mitteilung der Gutsherrschaft, auch Körperbestattungen, nach Art der Anlage verschieden, freigelegt(14). Alle Funde verblieben damals im Verwahr des Besitzers des Klostergutes, E. B a e n s c h. Was dann in den 30er Jahren dem Quedlinburger Schloßmuseum übergeben wurde, waren nur die Reste dieser ersten und einiger späterer Aufsammlungen:

1. Bandkeramische Randscherbe mit Buckel und. Fingertupfenmuster (Abb. 1, H 1).

2. Scherben der Hinkelsteiner Kultur.

3. Vase des Lausitzer Stils mit senkrechten breiten und schmalen Hohlkehlen im Wechsel und einem scharf winklig nach außen umgelegten Rand mit dicht beieinanderstehenden senkrechten Durchbohrungen (Abb. 1, H 2).

4. Verzierte Scherben des gleichen Stils.

5. Randscherbe einer konischen Schale mit rautenf6rmig gekreuzten Ritzlinien.

6. Wandstück eines größeren, am Bauchteil gerauhten, am Hals aber glatten Gefäßes mit einer Fingertupfenleiste am unteren Hals (Abb. 1, H 4).

7. Bodenteil einer Situla (Abb. 1, H 6).

8. Schmales pyramidenförmiges Webgewicht aus Ton (Abb. 1, H 3).

9. Randstück einer niedrigen doppelkonischen Schale (Abb. 1, H 5).

H ö f e r glaubte s. Zt. noch andere Scherben der Jungsteinzeit (Bernburger Kultur) und solche der vorchristlichen Eisenzelt (Rauhtöpfe, z. T. mit Randtupfen) feststellen zu können. Diese waren aber nicht mehr in der übernommenen Fundmasse. Gleichzeitig mit den ersten Untersuchungen in der Stiftskirche auf dem Burgberg im Jahre 1936 fanden auch im Schiff der Wipertikirche Grabungen statt. Sie hatten ihre Ursachen a) in dem Durch

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Funde Quedlinburg St. Wiperti

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bruch eines Zuganges zur Krypta von dem angrenzenden Friedhof aus, b) In der Öffnung der drei westlichen, bisher vermauerten Bogen, so wie c) in der Abtrennung eines neuen Zugangsraumes im nördlichen Seitenschilf. Unter den drei geborgenen, stark vermischten Kulturresten fanden sich:

1. Ein Klopf- oder Reibestein aus Quarzit.

2. Ein ovales Geröll mit angefangener Durchbohrung.

3. Ein vielleicht als Fassung für ein Gerät gebrauchtes facettiertes Geweihstück (Abb. 2, K 14).

4. Verzierte Scherben der älteren Bandkeramik (Abb. 1, K 1/2).

5. Scherben der Hinkelsteiner Kultur (Abb. 1, K 3).

6. Durchbohrter kreisrunder Anhänger aus einer Scherbe einer tiefstichverzierten Keramik (Abb. 1, K 4).

7. Scherben des Lausitzer Stils mit senk- (Abb. 1, K 6) oder waage rechten Hohlkehlen.

8. Profilierte Randscherben der Eisenzeit.

9. Scherben mit Besenstrich- oder Kammstrich- oder Ritzenmuster (Abb. 1, K 5, 8).

10. Scherbe mit hängenden Dreiecken mit Ecktupfen. (Abb. 1, K 10). 11. Randscherbe eines Siebgefäßes (Abb. 1, K 7).

12. Doppelkonischer Spinnwirtel (Abb. 2, K 23).

13. Randscherben mit pofiliertem (Abb. 2, K 15) oder nach innen ein gewölbtem Rand.

14. Rand und Wandscherben, z. T. von Drehscheibengefäßen und z. T. mit Querrillen (Abb. 2, K 16, 17, 19/21).

15. Verzierte Scherben mit Fingernagel-, Fingerspitzen-, punkt- oder kornförmigen Eindrücken, sowie mit geschlängelten schmalen Kammstrichbändern oder mit einem Sparrenmuster zwischen waagerecht umlaufenden parallelen Linien (Abb. 1, K 9, 11/13; Abb. 2, K 18, 22).

16. Kleiner Bronzebeschlag in Form eines Kruzifix.

17. Austernschale.

Auch bei den ebenfalls in diesen Jahren, zuletzt 1940, erfolgten Untersuchungen des baulichen Zustandes und des Untergrundes der Krypta, sowie beim Verlegen eines neuen Bodenbelags aus Bruch steinplatten durch Stadtbaumelster 0. B e c k e r (�), wurden Funde und einige besondere, bis dahin nicht erkannte Feststellungen gemacht. Die Ausführungen von H. W ä s c h e r.(29) über die ursprüngliche Tiefe des Kryptenfußbodens (S. 85) und über einen evtl. im Kirchenschiff zu ziehenden Suchgraben (S. 88) lassen erkennen, daß

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ihm Verlauf und Ergebnisse dieser damaligen Untersuchungen und Arbeiten des Stadtbaumeisters B e c k e r im Jahre 1940 entgangen sein müssen. Vor und hinter dem Altar wurde damals in rund 0,60 m Tiefe ein tennenartig festgestampfter Fußboden von etwa 0,08 m Stärke erreicht. Ungleichmäßig nach Breite und Tiefe verteilt, lagerten darüber zahlreiche kleine unverzierte Scherbenstücke, die ganz allgemein als vorgeschichtlich bezeichnet werden können. Hinter dem Altar konnte glücklicherweise dicht über dem alten Fußboden aus einer Holzkohlenreste führenden Schicht der einzige Fund in ungestörter Lage, nämlich fast alle Scherben eines mit Sparrenmuster und gestrichelter Leiste verzierten und mit einem Knopfhenkel versehenen weitmundigen Napfes geborgen werden, in dessen Nähe im gleichen Niveau auch einige nach innen gewölbte Randscherben lagerten (Abb. 2, Kr. 1/2). Während dieser Untersuchungen (Siehe dazu den Schlußabschnitt.) wurden im neuen Vorraum zur Krypta auch ältere Fundamentreste freigelegt. In der Krypta selbst erwiesen sich die Fundamente für die Pfeiler und Säulen als eine nur schwache Trockenmauer, die in den Zwischenräumen etwas verstärkt war. Nach dem Aufnehmen des jüngsten oberen Belags aus Ziegelsteinen, der in Bodekies verlegt war, der zahlreiche Reste von Glas und neuzeitlicher Keramik enthielt, kam ein alter, wohl mittelalterlicher Gipsestrich zutage. Auf diesem zeigte sich rings um den Altarumbau herum eine etwa 0,50 m breite und bis 0,04 m starke, dicht an diesen heranreichende Schicht von kleinen rußigen H o 1 z k o h 1 e n r e s t e n , in der auch einzelne Tierknochen und dunkelgraue unglasierte Scherbenbruchstücke enthalten waren. Es handelt sich um die deutlichen Spuren von v o r Anlage des Ziegelfußbodens hier wiederholt abgebrannten Holzfeuern31. Auch alle oberen Architekturteile waren von feinem Ruß dicht überzogen, was auch Z e l l er s. Zt. auf fiel30. Zu welchem Zweck die an diesem Ort reichlich seltsam erscheinenden Feuer abgebrannt wurden, ist schwer zu sagen (Sollte der ehrwürdige Raum vor Anlage des Ziegelfußbodens zeitweilig etwa auch als Räucherkammer gedient haben? Kerzenqualm (31) kann wohl, da die Holzkohlenschicht unverkennbar ist, nicht die Ursache gewesen sein.) Ebenso muß die genaue zeitliche Begrenzung dieser Vorgänge offen bleiben. Hinsichtlich der Baugeschichte der Krypta darf, wie schon frühzeitig festgestellt, nicht übersehen werden, daß mehrere Bauteile nicht nur deutliche Merkmale aufweisen, die sie als aus einem oder verschiedenen älteren Bauten stammend kennzeichnen(29), sondern darüber hinaus, wie z. B. der verzierte Mittelpfeiler

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und die ebenfalls verzierte Deckplatte der einen Säule (B r i n k m a n n Abb. 87 u. 91)1, auf eine Verwendung vor dem ersten Bau schließen lassen. Dazu kommen dann noch zwei kleinere unveröffentlichte Architekturstücke bzw. -fragmente aus dem Kirchen und dem noch erhaltenen Klosterbereich: a) mit einer sechsstrahligen Rosette, b) mit einem durchbrochen ausgearbeiteten gleichschenkligem Kreuz. Vergleichsmaterial, besonders hinsichtlich der verwendeten Ziermuster, bieten Beispiele aus dem frühgeschichtlichen merowingischen Westen2, 4-6, 13. In diesem Zusammenhang sei hier nochmals auf die zeitliche Ansetzung des verzierten Grabsteinfragments von der Wüstung Marsleben b. Quedlinburg hingewiesen(21). Ganz allgemein als neuzeitlich, aber ohne die Möglichkeit, einer genaueren zeitlichen Einordnung, ist dann der gleichfalls in primärer Lagerung freigelegte große zweihenklige innen glasierte Topf mit dem Knopfdeckel zu bezeichnen (Abb. 2, Kr. 3). Bemerkenswert an ihm bleibt, daß er in der äußersten südwestlichen Ecke der Krypta so tief eingesenkt war, daß der Deckel nicht mehr frei lag, daß er also zweifellos dam dienen sollte, irgend etwas wohl Wertvolles unauffällig und sicher zu bewahren. Bei allen übrigen Fundstücken konnten leider keine eindeutigen Fundumstände festgestellt werden. Infolge der wiederholten Besiedlung auf verhältnismäßig beschränktem Raum und die dann schon im frühen Mittelalter einsetzende Bautätigkeit waren die Kulturreste der verschiedenen Zeiten stark vermischt. Das bedeutet, daß die meisten der zahlreichen Tonwarenreste, die von langlebigen Gefäßformen stammen, oder mit einer sich über lange Zelträume hin wiederholenden Art der Oberflächenbehandlung bzw. mit urtümlich einfachen Ziermustern versehen sind, hinsichtlich einer eindeutigen zeitlichen Einordnung zurücktreten(20, 21). Darüber hinaus verbleiben aber für die chronologische und kulturelle Aufgliederung des Fundstoffes noch genügend Beweisstücke, die sich dem Siedlungsbild des Harzvorlandes zuordnen lassen.

Jungsteinzeit, (Abb. 1, H 1 u. K 1-4). Im Bereich des Gutshofes und der Kirche liegen Siedlungsreste der älteren Band- und der Stichbandkeramik, also benachbart den gleichen von der Wüstung Knüppelrode und vom Rummels- und Schloßberg vor (Mus. Quedlinburg). Die von H ö f e r erwähnten, aber in der überkommenen Fundmasse nicht vorhandenen Scherben der Walternienburg-Bernburger Kultur hätten ihre Parallele in den reichen Funden von der Altenburg(17) und vom Schloßberg(20). Eine Sondererscheinung bildet der im Stil der älteren Tiefstich-(Megalith-)keramik (?)(24) verzierte Scherbenanhänger (Abb. 1, K 4), der als Einzelerscheinung ohne weitere gleiche oder ähnliche Reste im Fundbereich vorliegt. An und

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für sich im ganzen Harzvorland nur spärlich vertreten, fand sich, wenn auch stilistisch abweichend, nur eine Einzelscherbe dieser Keramik bei Quedlinburg, wahrscheinlich auf der schon erwähnten Altenburg(7a). Vielleicht können bei dem Anhänger aber auch Beziehungen zur älteren Rössener Keramik bestehen(18).

Jüngere Bronzezeit (P. M. W/V) (Abb. 1, H 2 u. K 6): Lausitzisch beeinflußte Keramik(1) liegt nicht nur aus dem gleichen Bereich, sondern auch vom unweit entfernten Rummel- und Schloßberg, sowie aus der Blasiusstraße vor (Mus. Quedlinburg). Unter anderem zeigt sie auch eine im mitteldeutschen Raum wohl bisher noch nicht beobachtete Art der Randgestaltung an dem vollständig erhaltenen Gefäß vom Gutshof, in der Form senkrechter Durchbohrungen, die vielleicht einer gleichen Anordnung an einem ehemals vorhandenen passenden Deckel entsprochen haben (Abb. 1, H 2). Eine größere Randscherbe mit ähnlicher Verzierung des Bauchteils fand sich !m Kirchenuntergrund. Auch aus dem umfangreichen Komplex der langlebigen Formen und Muster kann ein oder das andere Stück hierher gehören. Dieser Hinweis gilt in gleicher Weise auch für die Funde der nachfolgenden Zeitabschnitte (20, 21).

Vorchristliche Eisenzeit (Abb. 1, H 3-4 u. K. 5, 7, 10): 1m Hinblick auf die sich nunmehr allgemein abzeichnende, dichte und manchenorts auch anhaltende Besiedlung des heimischen Raumes, verbunden mit einer gesteigerten Langlebigkeit mancher Gebrauchsformen und dem Vorhandensein unscharfer Übergangsformen, ist die eindeutige, zeitliche wie kulturelle Zuweisung der keramischen Reste vom Wiperti-Klostergut nur beschränkt möglich. Dem Untergrund des Gutshofes entstammen außer den von H ö f e r erwähnten langlebigen Rauhtopfscherben(30) ein weiteres solches Bruchstück mit glattem Hals und einer umlaufenden Fingertupfenleiste, - die Randscherbe einer Schale mit langlebigem Ritzmuster und ein schlankes vierkantiges Webgewicht aus Ton, gleichfalls langlebiger Form, aus dem Kirchenuntergrund neben gerauhten Scherben und solchen mit langlebigen Ritz- und Strichmustern, sowie der Randscherbe eines Siebes, auch eine im Nienburger Stil verzierte Scherbe mit gefüllten schraffierten Dreiecken und mit Tupfen an der Spitze. Diese Reste gehören in den Kreis der Funde aus der frühen und entwickelten Eisenzeit(25), die auf zahlreichen Fundplätzen die gemeinsamen und unterschiedlichen Erscheinungen erkennen lassen, die das derzeitige Siedlungsbild ausmachen. In der Reihe der Fundstellen aus dem Stadtbezirk sollen nur die dem Gutshof am nächsten gelegenen genannt werden: Schloßberg, Finkenherd, Wallstraße, Schwertgasse, Seminarstraße, Dorn- und Moorberg, Wü

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stung Knüppelrode, Rummelsberg, Altenburg, Salzberg (Kerbe), Servatikirchhof und Turnierbreite. Nachchristliche Eisenzeit - Die Zeit der römischen Kaiser und der Völkerwanderung (Abb. 1, H 5-6 u. K 8, 9, 11-13; Abb. 2, K 15-23 u. Kr. 1-2). Die Frühzeit dieser Zeitspanne läßt deutlich das Fortleben spätlatenezeitlicher Gefäßformen, der Situlen und der weitmündigen Näpfe mit eingewölbtem. Rand, und die Beibehaltung der Rauhung des Gefäßkörpers und der einfachen und gemischten Strichmuster, des Besen- und Kammstrichs, der scharf ausgeprägten Rillen, der punkt- und kornförmigen Eindrücke neben solchen von Fingernageln und -kuppen(8, 10, 12, 22) sowie der Rädchenverzierung erkennen(8, 27). Für die letztere im heimischen Raum seltene Verzierung finden sich Beispiele im Stadtbezirk und der nächsten Umgebung nur vom Galgenberg, nördlich der Stadt (Mus. Quedlinburg) und von der Lämmertrift, dicht westlich Westerhausen (Mus. Halberstadt). Neu ist die Herausbildung von Standringen und -füßen, sowie die vereinzelte oder gruppenweise, z. T. gemischte Anbringung seltener Zierformen (Buckel, Henkel, Warzen) und flächenfüllender Muster aus Warzen, wirren, flach eingetieften Riefen oder z. T. wellenförmigen Kammstrichen(8, 10-12, 27). Dieser Übergangs bzw. Frühzeit gehören vom Servatikirchhof das Brandgrab(19a), aus dem. Kirchenuntergrund ein doppelkonischer Spinnwirtel, langlebiger Form8, 10, 12, 22 profilierte Randscherben und verzierte Gefäßbruchstücke, sowie vom Gutshof ein Situlenfußteil an; abgesehen davon, daß manche der von langlebigen Formen stammenden und mit langlebigen Mustern verzierten keramischen Reste diesem Zeitraum zugeteilt werden können. Im Verlauf der ununterbrochenen, bis in die Völkerwanderungszeit hinein fortschreitenden Entwicklung bleiben die Töpfe und Näpfe mit eingewölbtem oder profiliertem Rand, in z. T. mehr oder minder abgewandelten Formen erhalten(10-12, 15, 16). Zu den jüngeren Formen gehören dann die niedriger werdenden, weitmundigen, straff gegliederten Schalen, vielfach. mit flächen- oder zonenmäßig angeordneten, z. T. gemischter Verzierung, aber auch. die bis auf umlaufende Rillen meist unverzierte Drehscheibentonware10-12, 27. In der Spätzeit erscheinen auch schlichte, doppelkonische Schalen formen(l0, 12, 15). In der Fülle der überkommenen Zierformen treten Dreiecks- und Sparrenmuster, hängende Bögen und umlaufende schlichte und ausgefüllte Bänder häufiger und. z. T. neu in die Erscheinung(15, 16, 27). Außergewöhnlich sind die oft reichverzierten Schalen mit Knopfhenkeln. Sie kennzeichnen die innerhalb des gesamt

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elbgermanischen Kulturbildes der Zeit sich abzeichnenden Beziehungen zum brandenburgischen Raum(16). Angesichts der Tatsache, daß die auf dem fraglichen Gelände zutage getretenen und für die erste Hälfte des ersten nachchristlichen Jahrtausends etwa in Anspruch zu nehmenden keramischen Reste ihrer Kleinheit wegen nur selten etwas über die Gefäßform aussagen und zudem überwiegend langlebige Arten von Ziermustern aufzeigen, die z. T. schon seit der vorchristlichen Eisenzeit immer wieder zur Anwendung kommen, muß mit einer großen Spannweite für die Zeit ihres Auftretens gerechnet werden. Außer den bereits für die Frühzeit benannten Fundstücken lassen sich nur noch wenig andere zeitlich etwas genauer zuteilen. So in erster Linie die in ungestörter Lagerung im Kryptenuntergrund angetroffene reich verzierte Knopfhenkelurne der mittleren Kaiserzeit mit den dabei gefundenen Napfresten mit eingewölbtem Rand und leichter Rauhung des Bauchteils. Parallelen dazu liegen aus dem Stadtbezirk vom Zentralfriedhof19 und aus der Umgebung der Molkenmühle bei Halberstadt (Mus. Halberstadt) und vom Seerand bei Nachterstedt (Priv. S1g.) vor. Höchstwahrscheinlich mittel- bis jungkaiserzeitlich sind die Randscherbe einer Drehscheibenschale, Gefäßbruchstücke mit Sparren-, scharf ausgeprägten Rillen- und wellenförmigem Kammstrichmuster, sowie verschiedenartig ausgeführten und angeordneten Tupfen. Entsprechende z. T. reiche Fundplätze im Stadtbezirk sind die von der Finkenflucht, vorn Husarenstieg, vom Langenberg P. 173,1, vom Zapfenbach nördlich Bornemanns Mühle, vom östlichen Bodeufer nördlich der Aholzwarte, vom Schloßberg(20) und vom Zentralfriedhof(19), sowie von den Wüstungen Groß- und Lütgenorden, Gr. Sallersleben und Marsleben(21). Die wellenförmigen Kammstriche haben erst in der weiteren Umgebung ein Gegenbeispiel, an der Urne von Ötze (Mus. Goslar). Spätkaiser- bis frühvölkerwanderungszeitlich sind die niedrigen Schalen (5, 10, 12, 15, 22, 28) wie das Bruchstück vom Gutshof. Aber auch die Töpfe und Näpfe mit eingewölbtem Rand (22, 28) reichen in die Völkerwanderungszeit hinein, ebenso die Verzierung durch scharf ausgeprägte, umlaufende Rillen, sowie Sparren- und Dreiecksmuster (3, 5, 22, 28). Unter den Scherben aus dem Kirchenuntergrund finden sich dafür Belege, ebenso aus dem weiteren Stadtbezirk von den Wüstungen Lütgenorden und Quarmbeck (Mus. Quedlinburg). Damit hört die Sprache der Bodenfunde an dieser Stelle auf (Baugeschichtliche Befunde werden nur insoweit vermerkt, als sie im unmittelbaren Zusammenhang mit den bodengeschichtlichen Untersuchungen zutage treten oder Beziehungen zu frühgeschichtlichen Bodenfunden aufweisen.) Doch ist es möglich, daß entsprechende tragende Schichten bisher

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noch nicht erfaßt wurden. Es ist bedauerlich, daß diese Örtlichkeit, die sich schon im Frühlicht zeitgenössischer Berichte als Sitz geschichtlich wirksamer Kräfte abzeichnet, bisher weder den genauen Platz und damit die Ausdehnung der zweifellos vorhanden gewesenen fränkisch-karolingischen Siedlungen, noch die dazu gehörenden Gräber freigab, vielleicht deshalb, weil sie von an dieser Stelle stehenden Baulichkeiten überdeckt sind. Die vorchristlichen Skelettgräber werden dem derzeitigen Brauch folgend, wohl mehr abseits angelegt worden sein. - Es sei an dieser Stelle noch einmal auf die bereits behandelten altertümlichen Architekturteile hingewiesen, die arbeitstechnisch wie stilistisch den zum Vergleich herangezogenen fränkisch-westdeutschen Fundstücken recht nahe kommen, wie ja auch andere Funde dieser frühgeschichtlichen Periode aus dem Harzraum verschiedentlich auf diese Beziehungen hinweisen (K1ostermansfeld, Gr. Örner, Quedlinburg-Gr. Orden)(22). Frühmittelalterliche Siedlungsreste (Kugeltopf mit Farbflecken, Klapper, Spinnwirtel innerhalb eines Eisenrings) wurden auf der unweit nordwestlich gelegenen Mühlenword aufgedeckt (Mus. Quedlinburg). Der in der Krypta gefundene Deckeltopf (Abb. 2, Kr. 3) und das im Kirchenschiff geborgene kleine Kruzifix gehören bereits in die vorgeschichtliche Zeit. Wenn die Bodenforschung aus Mangel an einschlägigen Funden an dieser Stelle für die Zeit des Übergangs zur Geschichte die Antwort bisher schuldig bleiben mußte, so konnte die Bauforschung hier bislang schon vermutete ältere kirchliche Bautem(7, 29) aus der Zeit vor dem Klosterkirchenbau der Prämonstratenser als Ergebnis der Grabungen von 1955/56 eindeutig nachweisen (26, 31). Für die hinsichtlich der Urbauten bestehenden verschiedenen Meinungen bezüglich Anlage und Bedeutung (26, 29-31) konnte aber noch keine Klärung herbeigeführt werden. War die Krypta vor ihrem Um- und Einbau an der jetzigen Stelle der ursprünglich älteste kirchliche Bau des späteren Königshofes? In welchem Verhältnis stand die in unmittelbarer Nähe auf dem Kapellenberge errichtete Michaelskapelle zu ihr und dem Hofe? Unter diesen Umständen, bleibt auch die Frage nach der eindeutig frühesten Missionierung vorläufig weiterhin ohne entscheidende Antwort (9, 14, 20, 20a). Unbestritten von allen Autoren ist die Tatsache der Wiederverwendung älterer Architekturteile bei der letzten Gestaltung der heutigen Unterkirche, die auch W ä s c h e r erneut und ausführlich beschäftigte (29). Befinden sich überhaupt noch Bauteile und welche? im unverändertem Zustande? Ungeklärt ist und bleibt damit wohl auch die Frage nach dem ursprünglichen Standort und der ehemaligen Verwendung der offensichtlich zum wiederholten

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Male gebrauchten und teilweise deswegen erneut bearbeiteten Architekturteile (Hoffentlich finden die bisher von der Bauforschung nur fragmentarisch vorliegenden Berichte (26, 31) bald eine gleich umfassende Darstellung wie sie von H. W ä s c h e r für den Burgberg gegeben wurde.). Die Bodenforschung konnte bei den bisher genannten Fundplätzen, die alle in der hochwasserfreien Zone liegen (südlich der Stadt oberhalb der 125-, nördlich derselben oberhalb der 118-m-Höhenlinie), eine z. T. weitgehende Ü b e r e i n s t i m m u n g in Bezug auf die zeitliche Belegung und das kulturelle Bild beobachten, im besonderen auch für den Königshof und den dicht benachbarten Schloßberg, eine Tatsache, der mit dem Übergang der Tal- und Bergsiedlung in liudolfingischen Hausbesitz das geschichtliche Siegel beigefügt wurde. Da ein großer Teil des Geländes des Königshofes noch unerforscht ist, können beobachtete neue Erdbewegungen an dieser Stelle jederzeit Ergänzungen, Berichtigungen und Vertiefungen der bisherigen, überwiegend unplanmäßig gewonnenen Ergebnisse bringen und so das noch teilweise über dieser Stätte liegende Dunkel aufhellen helfen.

Schrifttumsnachweise

l. H. Agde, Bronzezeitliche Kulturgruppen im mittleren Elbegebiet. Leipzig 1939, Abb. 36/39.

2. V. U. Elbern, Die Stele von Moselkern. - Bonner Jb., 155/156 (1955/56), Tat. 29 (durchbrochen gearbeiteter Grabstein In Form eines gleichschenkligen Kreuzes, um 700) u. Tat. 34 (Rosettenmuster, frühirisch, 7A. Jhdt.)

3. G. Behm - B1ancke, in: Frühe Burgen und Städte. - Berlin 1954, S. 105, Abb. 7 u. S. 106, Abb. 8 (Keramik) = Schr. d. Sektion f. Vor- u. Frühgesch. d. Deutsch. Akad. d. Wiss. zu Berlin, Bd. 2.

4. G. Behrens, Das frühchristliche und merowingische Mainz. Mainz 1950, Abb. 13, 21 (Rosettenmuster), 22a (Grabstein) (= Wegweiser des RGZM, 20)

5. Derselbe, Merowingerzeit. - Mainz 1947, Abb. 11, 86 (Rosettenmuster), 43, 48, 136 (Keramik) (= Original-Altertümer des RGZM in Mainz.)

6. K. Bochner, Die fränkischen Denkmäler des Trierer Landes. Berlin 1958, Tat. 70 (Rosettenmuster) (= German. Denkmäler d. Völkerwanderungszeit, Serie B, 1).

7. A. Brinkmann, Beschreibende Darstellung der älteren Bau- u. Kunstdenkmäler des Kreises Stadt Quedlinburg 1. - Berlin 1922 ' S. 1 (Quellen), 4 (Geschichte), 12. u. 20 (Topographie). 148 (Königshof), 151 U. Abb. 80, 86, 91 (Krypta: Baugeschichte u. -teile).

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7a. R. Dehnke, Die Tiefstichtonware der Jungsteinzeit In Osthannover. - Hildesheim u. Leipzig 1940, S. 186 (Gruppe I, Stufe 3) (- Veröff. d. urgesch. Sammlungen d. Landesmus. Hannover, 5).

8. G. Eichhorn, Der Urnenfriedhof auf der Schanze bei Großromstedt. -- Leipzig 1927, Abb. S. 26, 27, 55, 70 (Gefäßformen), S. 31, 34, 39, 63, 65, 67, 71 (Verzierungen), S. 228 (Spinnwirtel).

9. P. Höfer, Die Frankenherrschaft In den Harzlanden. - Z. Harzver., 40 (1907), S. 118.

10. G. Körner, Der Urnenfriedhof von Rebenstorf im Arnte Lüchow. - Hildesheim u. Leipzig 1939, Tat. 6, 8, 13 u. Abb. 36, 66, 68 (Gefäßform), Tat. 6, 8, 9, 12 u. Abb. 36, 41, 45, 51 (Verzierungen), Abb. 33 (Spinnwirtel) Die Urnenfriedhöfe in Niedersachsen, Bd. 2, H. 3 u. 4).

11. Derselbe, Die südelbischen Langobarden zur Völkerwanderungszeit. - Hildesheim u. Leipzig 1938, Tat. 5 (Gefäßform), Tat. 1, 2, 5 (Verzierungen) (= Veröff. d. urgesch. Sammlungen d. Landesmus. Hannover, 4).

12. F. Kuchenbuch, Die altmärkisch-osthannoverschen Schalenurnenfelder. - Jschr. f. d. Vorgesch. d. sächs.-thüring. Länder, 27 (1938), Taf. 1, 5, 6 (Gefäßformen), Tat. 3-5, 9, 16, 22 (Verzierungen), Tat. 36 (Spinnwirtel).

13. H. Lehner, Das Provinzialmuseum in Bonn. II. Die römischen und fränkischen Skulpturen. - Bonn 1917, Tat. 36, 5 u. 8 (Grabsteine, handwerklichtechnische u. stilistische Übereinstimmung).

14. H. Lorenz, Werdegang von Stift und Stadt Quedlinburg. - Quedlinburg 1922, S. 11 (Funde), S. 16, 26 u. 32 (Königshof), S. 20 (Michaelskapelle auf dem Kapellenberg), S. 27 (Christianisierung) (= Quedlinburgische Geschichte, Bd. 1).

15. W. Matthes, Die Germanen in der Priegnitz zur Zelt der Völkerwanderung. - Leipzig 1931, Tat. 41 (Gefäßformen), Tat. 3, 13, 28, 53, 60 (Verzierungen).

16. Derselbe, Die nördlichen Elbgermanen in spätrömischer Zeit. Leipzig 1931, Tat. 3, 6 (Gefäßformen, Verzierungen).

17. N. Niklasson, Studien über die Walternienburg - Bernburger Kultur. - Jschr. f. d. Vorgesch. d. sächs.-thüring. Länder, 13 (1925), S. 19 (Altenburg).

18 F. Niquet, Die Grabfunde von Rössen. - Halle 1938, Tat. 2, 1; 9, 16; 10, 82; 14, 29; 16, 36 (Tiefstichverzierungen).

19. K. Schirwitz, Die Bockshornschanze bei Quedlinburg. Mannus, 24 (1932), S. 553 u. Abb. 7-9 (Gefäßformen und Verzierungen).

19a Derselbe, Ein Grabfund der frühen Kaiserzeit bei Quedlinburg. - Mannus, 16 (1924), 97 (Gefäß).

20. Derselbe, Die Grabungen auf dem Schloßberg zu Quedlinburg. - Jschr. f. mitteldeutsch. Vorgesch., 44 (1960), S. 16 (Funde), 33 (Langlebigkeit), 44 (Christianisierung).

20a Derselbe, Die geschichtlichen Stätten Quedlinburgs im Spiegel der Vorzeit. Germanen, Jg. 1936, S. 24.

[ S. 14 Karl Schirwitz/Bodenfunde]

21. Derselbe, Vor- und frühgeschichtliche Funde Im Bereich wüster Ortschaften des nordöstlichen Harzvorlandes. - Harzzeitschrift 12 (1960), S. 2 (Langlebigkeit), Abb. 2-4 (Funde), S. 23 (Fundübersicht, Siedlungsablauf).

22. B. Schmidt, Die späte Völkerwanderungszeit in Mitteldeutschland. - Halle 1961, Abb. 49 (Gefäßformen u. Verzierungen), S. 21, 7 B (Spinnwirtel).

23. K. Ginhart, Karolingische und frühromanische Werkstücke in Kärnten. - in: Festschrift f. Rudolf Egger, Bd. 3. - Klagenfurt 1954, S. 205-243.

24. E. Sprockhoff, Die nordische Megalithkultur. - Berlin u. Leipzig 1938, Taf. 42, 8 (Tiefstichverzierungen) (= Handbuch d. Urgesch. Deutschlands, Bd. 3).

25. K. Tackenberg, Die Kultur der frühen Eisenzeit (750 v. Chr. Geb.) in Mittel- und Osthannover. - Hildesheim 1934, S. 67/86 (Gefäßformen u. Verzierungen des Harpstedter u. Nienburger Stils.) (= Die Urnenfriedh6fe in Niedersachsen, Bd. l; Heft 3 u. 4).

26. W. Unverzagt, Pfalzenexkursion des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin vom 10./14. 10. 1960. - Berlin 1960, S. 39 (Verlegung der Pfalz vom Berg ins Tal), S. 41 (Grabungsergebnisse von 1955/56 = 3 ält. Kirchenbauten, Krypteneinbau um 1020).

27. R. v. Uslar, Westgermanische Bodenfunde des ersten bis dritten Jahrhunderts n. Chr. aus Mittel- u. Westdeutschland. - Berlin 1938, Taf. 7 (Gefäßformen), 15-20, 26, 43-47, 49 (Randscherben u. Verzierungen) German. Denkm5Ier d. Frühzeit, Bd. 3).

28. W. Veeck, Die Alemannen in Württemberg. - Berlin u. Leipzig 1931, Abb. 7 u. Taf. 14-16 (Gefäßformen mit scharf ausgeprägten Rillen) German. Denkmäler d. Völkerwanderungszeit, Bd. 1).

29. H. Wäscher, Rätsel um die Wipert-Krypta in Quedlinburg. in: R. Gilsenbach u. U. Zielinski, Von Domen, Mühlen und goldenen Reitern. - Dresden 1955, S. 85/86 (Baugeschichte), 88 (Vermutung ält. Bauten vor der Klosterkirche).

30. A. Zeller, Die Kirchenbauten Heinrichs 1. und der Ottonen in Quedlinburg, Gernrode, Frose und Gandersheim. - Berlin 1916, S. 13 (zur Geschichte des Königshofes), Abb. 7 (Lageplan mit den Fundstellen), S. 18 u. 71 (zur Baugeschichte der Krypta, Ergebnisse, Ruf3ijberzug), S. 73, Anni. 21 (Bodenfunde).

31. Zehn Jahre Denkmalspflege in der DDR. Hrsg. von L. Achilles. Leipzig o. J. [1959], S. 206 (Burgberg = ottonische Pfalz, Ergebnisse betr. Wiperti, Rußüberzug von Kerzen?).


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